In diesem Fotoalbum sehen Sie eine Auswahl von bekannten und auch weniger bekannten Speisepilzen.

Unter den Bildern sind immer ein paar typische Erkennungsmerkmale erwähnt.

Wer Pilze nicht 100 % als Speisepilz zu bestimmen weis, lässt den Pilz im Wald.

Die genaue Unterscheidung zwischen Speisepilzen und "Doppelgängern" lernen Sie am besten in der Praxis bei Exkursionen und Waldspaziergängen mit ausgebildeten Pilzberatern und nicht durch Fotos,Pilzbücher oder Handy-Apps!

Ein gutes Pilzbuch sollte hier auf jedenfall mitgeführt werden, genauso wie ein luftiger Korb zum sammeln und ein Pilzmesser.

Wenn Sie einen Pilz bestimmen wollen, entnehmen Sie ihn komplett aus der Streu. Wichtige Merkmale können genau an der Stielbasis verborgen sein. Wenn Sie "ihre" Pilze sicher kennen, dürfen Sie auch gerne zum Messer greifen.

Ein Speisepilz sollte nie roh, sondern nur gut durchgegart verzehrt werden.

Was viele Menschen nicht wissen:      Viele als gute Speisepilze bekannte Arten sind roh giftig !
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Totentrompete oder Herbsttrompete
( Craterellus cornucopioides ).
Ein typischer Herbstpilz mit besonders feinem Aroma, manche Leute schätzen ihn besonders als Würzpilz und verarbeiten ihn zu Pilzpulver. Bei uns kommt der Pilz der sich gut trocknen lässt -kurz eingeweicht und kleingeschnitten- in die Bratensoße zum Fleisch
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Judasohr ( Auricularia judae )
Wer hat ihn nicht schon beim Chinesen als "chinesische Morchel" gegessen? Er fehlt in fast keinem Gericht. Dieser Pilz ist nicht gerade für seinen besonderen Wohlgeschmack bekannt, da er ein eher "geschmacksneutraler Kauwiderstand" ist. In der chinesischen Medizin einer der bekanntesten Heilpilze mit vielen Vitaminen. Die Pilze wirken u.a. regulieren auf den Blutkreislauf.
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Semmelstoppelpilz
Der Pilz sieht oftmals aus wie ein weggeworfenes Brötchen das im Wald liegt, unter der Hutoberfläche hat er weder Lamellen noch Röhren sondern kleine Stoppelchen, so kommt der Pilz zu seinem Namen.
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Morchelbecherling
Findet sich typischerweise gerne in Gebieten wie Auwäldern wo auch Morcheln wachsen, der chlorartige Geruch verschwindet beim garen.
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