"Lust auf Pilze" ?
Diese Seite richtet sich an alle Pilzfreunde und Interessierte und gibt Ihnen die Möglichkeit, sich über eine Auswahl von Speise- und Giftpilzen zu beraten und in Kontakt zu einem Pilzberater zu treten.
Doch was genau ist eigentlich ein Pilzberater / Pilzsachverständiger bzw. was sind seine Aufgaben ?
Als Hauptaufgabe eines geprüften Pilzsachverständigen DGfM ist die Aufklärung über Eßbarkeit bzw. Giftigkeit von Pilzen anzusehen.
Je nach Umfang der Tätigkeit des jeweiligen Beraters leiten Sie Lehrwanderungen , führen Pilzausstellungen, halten Vorträge ab u.v.m.
Informationen zur Verfügbarkeit und zur Planung von Pilz-Lehrwanderungen finden Sie unter der Rubrik Termine.
Hier lernen Sie Ihre Kenntnisse von Speisepilzen zu verfielfältigen und von Giftpilzen deutlich abzugrenzen.
Doch nun viel Spaß beim stöbern
Dietmar Krüger
gepr. Pilzberater und Pilzsachverständiger DGfM ( Deutsche Gesellschaft für Mykologie ) www.dgfm-ev.de
eingetragen für den Raum Offenbach bei Anfragen aus der Bevölkerung im GIZ
Giftinfo der Uni Mainz
Aktuelles aus Wald und Flur
Austern im Mai ?
Wenn Sie immernoch glauben, Austernseitlinge wachsen nur in der kalten Jahreszeit, dann irren Sie sich. Wie im gut aufgeräumten Regal im Supermarkt, gibt es (Pleurotus ostreatus ) bei uns das ganze Jahr über zu finden.
Es wird vermutet, daß sich Zuchtpilze mittlerweile mit den sogen. Winterausternseitlingen vermischt haben, so daß man hier und da auch mal einen "Sommerseitling" antrifft.
Verblüffend aber wahr, so überrascht waren die Teilnehmer eines Ausfluges in die "Frühjahrspilze", mehr dazu unter Termine-Exkursionen.
Planung von Pilzwanderungen 2012
Wenn Sie Pilz-Lehrwanderungen mit geprüftem Sachverständigem buchen möchten- die Anfragen vor allem für den Sommer und Herbst ( Wochenenden und auch Tagesausflüge ) laufen bereits ein und sind teilweise schon ausgebucht.
Bitte richten Sie Ihre Anfrage rechtzeitig an derpilzberater@freenet.de oder derpilzberater@gmx.de
Vielen Dank!
Mai 2012 Vergiftungen mit Speisepilzen !?
Aus aktuellem Anlaß möchte ich hier nochmals auf die Problematik eingehen, die übermäßiger Pilzverzehr mit sich führen kann.
Der Grünling (Tricholoma equestre) der früher gern gesammelter Pilz war, ist mittlerweile als Giftpilz eingetuft. Warum ist das so?
Man fand heraus, daß diese Pilze in größeren Mengen genossen zu Muskelverfall sogen. Rhabdomyolyse führen können, ist dabei z.B. ein lebenswichtiger Muskel wie der Herzmuskel betroffen
kann dies zum Tode führen. Laut Literatur sind hier Todesfälle bekannt.
Der frühere Marktpilz Kahler Krempling (Paxillus involutus) ( der roh sowieso stark giftig ist ! ) führt bei immer wiederkehrendem Genuß auch über Jahre! zu einer"antigenen Reaktion".
Über die immer wieder kehrenden Mahlzeiten baut sich ein Antigen im Körper auf, das irgendwann "das Fass zum überlaufen bringen kann", dann kann eine Kremplingsmahlzeit für die betroffene Person die letzt gewesen sein. Kurze Zeit nach dem Essen
kündigt sich mit Übelkeit und Erbechen eine in diesem Fall sehr schwere Vergiftung an die u.U. zum Zerfall der roten Blutkörperchen und Nierenversagen und zum Tode führen kann.
Auch aktuell als Speisepilze "anerkannte" Pilze wie der Shiitake ( Lentinula edodes ) , können u.a. durch übermäßigen Genuß zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Man spricht hierbei von
einer Shiitake-Dermatitis - sprich eine Art allergische Reaktion auf Inhaltsstoffe der Pilze.
Neueste Forschungen zeigen auf, daß sogar Steinpilze in großen Mengen zu einem Muskelverfall ähnlich dem Grünling führen können...
FAZIT: Viele Pilze sind ein gesundes und teilweise sogar mit heilender Wirkung versehenes Nahrungsmittel - wie z.B. der o.g. Shiitake. Trotzdem ist darauf hinzuweisen, daß es nicht gesund sein kann, Pilze in großen Mengen in kurzen Abständen zu konsumieren.
Auch möchte ich an dieser Stelle nochmals auf den Artikel "Heute frische Pilze"? ( weiter unten ) mit den verdorbenen Pfifferlingen aus dem Supermarkt hinweisen.
Sie haben Fragen zu Pilzen? Rufen Sie einfach an oder schicken Sie mir eine Mail!
Pilzberatung vom 09.05.2012
Hier glaubten Spaziergänger im Feld ( nahe einem Waldrand ) Maipilze bzw.Champignons gefunden zu haben. Dieser "Verdacht" bestätigte sich allerdings NICHT! Stattdessen fanden sich hier
Rötlinge, vermutlich der stark giftige Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum ), der durchaus im Mai wachsen kann und vom ersten Erscheinungsbild und Geruch! her eine böse Verwechslung mit sich führen kann.
ACHTUNG ! Die Aussagen in der handelsüblichen Literatur wann und wo welche Pilze wachsen sind durchaus widersprüchlich. So berichten einige Pilzbücher dass der Riesen-Rötling erst ab August Fruchtkörper ausbildet.
Pilze kommen nie vom Fließband, sondern richten sich eher nach den für sie wichtigen Wachstumsbedingungen wie Wärme, Regen usw.
Es gibt viele unterschiedliche Rötlingsarten, davon sind wenige als "eßbar" viele jedoch als ungenießbar bis giftig eingestuft. Zur genauere Bestimmung muß hier unter dem Mikroskop anhand der Sporen ermittelt werden.
 | |  |
Riesen-Rötling ( entoloma sinuatum ) ? Der Pilz kann durchaus auch mal im Rasen stehen, z.B. dort wo die Wiese an einen Wald angrenzt. Hier standen die Pilze in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Eiche. Der frische Pilz hat einen mehlartigen Geruch wie er auch vom Maipilz her bekannt ist und sieht ihm auf den ersten Blick verteufelt ähnlich. Ein genauerer Blick auf die lachsrosa eingefärbten Lamellen ( s. Bild nebenan ) bestätigte mir allerdings den Verdacht, daß es sich um einen der Rötlinge und nicht um Maipilze o.ä. handelt. An Ort und Stelle recherchiert und fotografiert standen hier nur einige wenige Exemplare, der Maipilz kommt da schon in eher größeren Ansammlungen oder auch gerne mal in Hexenringen vor und steht u.a. auch mal mitten auf dem Spazierweg ( s. Maipilzartikel bei Verwechslungen ) | | Hier recht deutlich erkennbar ist die lachsrosa Einfärbung des Fruchtlagers. Durch die Farbe der reifen Sporen ist eine deutliche Abgrenzung zum Mai-Ritterling möglich, dieser hat weisses Sporenpulver und nie rosa. Champignons wiederum haben bei Reife keine rosafarbenen sondern eher schokoladenbraun eingefärbte Lamellen, denken Sie einfach mal ein die Zuchtchampignons aus dem Supermarkt. |
 |
..und so sieht der Sporenabwurf aus, lachsrosa. Um eine Sporenfarbenbestimmung zu machen legt man den Pilzhut mit den Lamellen nach unten auf ein Stück Papier und deckt darüber ein Glas o.ä.. Nach ein paar Stunden bzw. am nächsten Tag zeigt die Kontrolle die Sporenfarbe der reifen ausgeworfenen Sporen. |
Was wächst denn da in meinem Vorgarten Teil 2? ( Mai 2012 )
...und wieder eine Anfrage, diesmal Pilze im Blumenbeet, das mit ausreichend Blättern, Stöckchen u.a. verrottenden Material vom Kompost und vom Häcksler versehen ist
So fanden sich hier rotbraune Riesenträuschlinge, die auch als Pilzsubstrat unter der Bezeichnung "Braunkappen" bezogen werden können.
 | |  | |  |
Junge rotbraune Riesen-Träuschlinge (stropharia rugosoannulata ) Solange die Hüte noch mehr oder weniger geschlossen sind ( die Teilhülle, die einmal den am Stiel herabhängenden Ring ergibt ) hat sich noch nicht vom Hutrand abgelöst, gilt der Pilz als guter Speisepilz. Er kann im Garten auf Stroh und Holzhäkseln gezogen werden. In der Fachlieteratur wird immer wieder von "Unverträglichkeiten" nach dem Genuß dieser Pilze berichtet, wer sie also einmal ausprobieren möchte sollte wie auch bei andern Pilzen erst eine kleine Portion probieren ob sie einem bekommen. | | Hier ist deutlich der Größenunterschied, aber auch die Veränderung in der Farbe der Lamellen zu erkennen. Die Sporen zeigen bei Reife eine deutlich dunkel eingefärbte Fruchtschicht ( Sporenpulver violett-schwarz ). An der Stielbasis sieht man hier die Myzelstränge sogenannt Rhizomorphen, die wie Wurzeln aussehen und die Pilze mit wichtigen Nährstoffen versorgen. | | Mein persönlicher Erstfund wenige Meter nebenan, die Albinoform die eher gelblich als rotbraun in Erscheinung tritt. |
Was wächst denn da in meinem Vorgarten Teil 1? ( April 2012 )
Aus aktuellem Anlaß ein kurzer Bericht zu Anfragen aus der Bevölkerung.
So war heute eine junge Mutter besorgt was da aktuell in ihrem Vorgarten wächst, denn die kleinen Kinder der Familie spielen gerne im Hof vor dem Haus.
 | |  |
Voreilender Ackerling (Agrocybe praecox) | | auch als Frühlings-Ackerling bekannt |
Die Pilzchen im Rindenmulch entpuppten sich als sogenannte "voreilende" Ackerlinge, die begünstigt durch die momentane Witterung hier und da massig aus dem Rindenmulch des Vorjahres herausbrechen.
Auch wenn diese Pilze als eßbar gelten - was niemals auf den rohen Pilz sondern nur auf ausreichend gegaarte Pilze zutrifft - ist der Geschmackswert doch umstritten. Was Eltern auf jedenfall wissen sollten:
Pilze, auch eßbare Arten, sind oftmals roh giftig für den menschlichen Organismus. Von Durchfällen über Magenstörungen-schmerzen bis hin zu Zersetzung der roten Blutkörperchen reichen die Erkrankungsbilder.
Das Gift der z.B. rohen Frühjahrslorchel kann auch zum Tode fürhen. Achten Sie also darauf, daß Kinder beim spielen keine Pilze in den Mund stecken oder essen.
Im Zweifelsfall bitte nicht zögern sondern sofort zum Telefon greifen: Ihre erste Anlaufstelle bei Anfragen aus der Bevölkerung für Hessen ist das

oder bei akuten Fällen der Notruf 112.
Eine andere Anfrage erreichte mich von einem Spaziergänger der merkwürdige Gebilde am Gehweg bemerkt hatte. Diese "Wesen" stellten sich bei näherem Begutachten im Raum Offenbach
also Spitzmorcheln heraus.
 | |  | |  |
Ein Männchen mit einem Zipfelhut? Das Wesen entpuppte sich als Spitzmorchel, das Myzel war unter der Gartenumrandung hindurch gewachsen, hier standen so einige Morcheln fast direkt auf dem Gehweg | | Junge frische Spitzmorcheln (Morchella conica) lugen aus dem Rindenmulch des Vorjahres hervor. | | Morcheln sind eine Delikatesse, werden zum trocknen aufgeschnitten auch um etwaige Untermieter zu entfernen. Die Spitzmorchel ist innen hohl und gut an ihren Längsrillen erkennbar, im Zweifelsfall ob es sich tatsächlich um die begehrten Morcheln handelt bitte immer beim Pilzsachverständigen vor Ort fragen |
Von Morcheln, schuppigen Porlingen und anderen Frühjahrspilzen
Bericht des heutigen kulinarischen Ausfluges zu Frühjahrsgewächsen und -pilzen unter Termine - Exkursionen
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2012 - Der Frühling ist gekommen
Die dunklen Wintertage sind vorüber und mit Osterglocken und Kätzchen an den Bäumen kündigt sich uns das Frühjahr an - und damit auch
die Tage und Wochen der Morcheln und anderer Frühjahrspilze. Bereits einige Morchelfunde wurden mir gemeldet, vor allem Spitzmorcheln aber auch die ersten Speisemorcheln.
Im Rhein-Main-Gebiet ist es mal wieder sehr trocken und gerade auch recht frostig. Auf unseren sauren flachgründigen Böden wachsen im Normalfall auch keine Speisemorcheln.
Mehr Glück hat da der Gartenfreund der im letzten Jahr gemulcht hat, da findet sich schon mal eine Spitzmorchel oder wie bei einem Bekannten ein ganzer Korb voll.
Wenn Sie also in den kommenden Tagen in ihrem Garten o.ä. Pilze entdecken, rufen Sie einfach an oder schicken Sie eine Mail mit Bildern im Anhang.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Allen Pilzfreunden und Teilnehmern an vergangenen und zukünftigen Lehrwanderungen wünsche
ich ein geruhsames Weihnachtsfest und alle guten Wünsche für das neue Pilzjahr 2012
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Es weihnachtet sehr
Heute gab es frische Austernseitlinge mit Paprikahühnchen und Erdbeerbalsamiko, dazu empfiehlt sich Feldsalat und ein guter Rotwein :O)
Die Pilze heissen auch Kalbfleischpilz, der Geschmack erinnert stark daran.

Frische Austernseitlinge finden sich zzt an Baumstämmen die im Wald herumliegen ( vor allem an Buche ) oder an geschwächten Bäumen, hier auch mal in 1, 2 Metern Höhe und darüber.
Der typische Winter-Austernseitling wächst nur in der kalten Jahreszeit, das Wachstum wird hierbei durch eine Frostphase ausgelöst. Die Pilze haben eine Art Frostschutzmittel,
so frieren sie zwar auch ein, wachsen aber bei milderen Temperaturen munter weiter. Austernpilze gibt es auch als Zuchtpilze, diese sind das ganze Jahr über erhältlich.
Diese "neuere" Art hat sich irgendwann scheinbar von alleine verbreitet ( die Sporen sind winzig klein und werden weit getragen ) , so daß es Austernpilze mittlerweile auch
schon mal im Sommer zu finden gibt - also nicht wundern :O).
Fund des Tages am 30.10.2011
Mein persönlicher Fund des Tages ist der weiße Polsterpilz. Wenn man sich diese Pilzchen näher ansieht, erkennt manschnell woher der Name stammt.
Wie ein kleines Kissen schmiegt es sich an den Waldboden bzw. an Stubben von Fichten Kiefern und anderen Hölzern. Dieser Pilz ist eine
sogenannte Nebenfruchtform ( imperfekter Pilz ) eines kleineren seltenen Porlings. Wie auf dem Bild ersichtlich hat er beim Wachsen Kiefernnadeln
wie auch einen kleinen Ast umschlossen und ist drumherum weitergewachsen. Dies ist für machen Pilzarten typisch, wobei viele andere Pilze Hindernisse
beim Ausbilden der Fruchtkörper einfach wegschieben.
 |
Weißer Polsterpilz (Ptychogaster fuliginoides) |
Pilze und mehr 29.10.2011
Milde Temperaturen und tolles Wetter in Hessen. Entsprechendes begegnet uns im Wald, Pilze - und nicht zu knapp. Die typischen Steinpilzsammler kommen
langsam weniger auf ihre Kosten, dafür präsentieren sich uns immer mehr Herbstpilze. Trotzdem konnten auch heute u.a. Steinpilze gefunden werden.
 |
Neber Maronen, Hallimasch, Steinpilzen und mehr fanden wir auf der heutigen Wanderung über 100 ! gelbe Knollenblätterpilze in allen möglichen Wachstumsgrößen. Massig Helmlinge säumten unseren Weg durch den Wald. Der Boden war teilweise übersäät mit Pilzfruchtkörpern. |
Pilze satt im Vogelsberg Oktober 2011
 | | 
|
Trotz der frostigen Witterung - eine umfangreiche Lehrwanderung mit über 60 bestimmten Pilzarten ging heute in den Vogelsberg rund um Lauterbach - dort habe ich übrigens meinen Strumpf verloren, wenn ihn jemand findet bitte melden ;O) | | Der "froschgrüne" Grünspan-Träuschling begeisterte durch sein Aussehen.
Er ist eßbar, lädt aber durch seine Erscheinung eher zum fotografieren ein. |
Zurück aus dem Solling und jeder Menge Exkursionen 01.10.2011
 | | 
|
Strahlender Sonnenschein begleitet uns in den letzen Tagen durch die Wälder. Der fehlende Niederschlag zeigt sich leider auch im Pilzwachstum. Die anfangs stattlichen Fundlisten lassen in den letzten Tagen etwas nach. Trotzdem gelangen uns einige schöne Funde - Bilder dazu bei Termine-Exkursionen | | Jede Mengen Eschen begleiten uns am Wegesrand, fürs Frühjahr wäre gerade hier ein tolles Morchelwäldchen voller Speisemorcheln. |
Pilzerkundung im Wildpark am 24.09.2011
Bei strahlendem Sonnenschein ging es heute in den Wildpark, dort stehen viele alte Buchen und Eichen, ich dachte mir schon dass wir dort heute nicht nur Tiere vorfinden´werden.
 | |  | |  |
Zunderschwämme im Wildpark | | Ein wunderschöner Steinpilz vor dem Elchgehege | | Birkenpilzgruppe am Wanderweg zwischen Wildschweingatter und Rotwild |
Gut dass wir die Futtertüten hatten, nachdem das Wildfutter verbraucht war füllten sich die Papiertüten mit Steinpilz, Butterpilz & Co.
Auf unserem Waldspaziergang entdeckten wir mindestens 30 Arten an Tintlingen, Täublingen, Milchlingen, Trichterlingen, Röhrlingen ect.
So und nun gibts lecker Pilzpfanne, bis dann..
Prüfung zum Pilzsachverständigen DGfM erfolgreich abgeschlossen
Schwäbisch Gmünd am Freitag, 16.09.2011
Nach "intensivstem Studium" von Pilzen, Pilzvergiftungen u.a. an der pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd freue ich mich über die bestandene Prüfung. Diese wurde am heutigen Tag von Dr. Lothar Krieglsteiner abgenommen.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für die netten Anfeuerungen vor der Prüfung und den Glückwünschen zum Abschluß bedanken.
 |
Auf "Birkenporlingpapier" gedruckte Urkunde |
Schwere Vergiftungsfälle mit dem Satansröhrling im Restaurant - heute frische ? Pilze
Wie mir bekannt wurde, gab es vor ein paar Tagen schwere Vergiftungsfälle durch den Satansröhrling. Dabei hatte ein Koch diese Pilze auf dem Markt als angebliche Steinpilze eingekauft! und in seinem Restaurant "Heute frische Steinpilze"
zubereitet. Tja was sagt uns das nun ? Auch so mancher Koch scheint nicht alle Pilze als Speisepilze zu kennen und wenn ich im Restaurant Pilze esse kann ich mir nie 100% sicher sein, daß die Pilze bei der Zubereitung einwandfrei ( frisch ) waren oder es sich nicht sogarum selbstgesammelte Pilze und möglicherweise giftige handelt.
Es wird vermutet, daß der Koch diese Pilz selber gesammelt hat - bedenken sollte man jedoch, daß z.B. Steinpilz und Pfifferling Mykorrhizapilze sind, sprich Sie sind nicht züchtbar da sie nur in Gemeinschaft mit bestimmten Bäumen wachsen. Pilze dieser Art die Sie kaufen sind also immer von mehr oder weniger ausgebildeten Personen gesammelt worden.
Doch nicht immer sind Giftpilze für "Vergiftungserscheinungen" nach dem Essen verantwortlich. Ausser individuellen Unverträglichkeiten und Allergien sowie die "Rohgiftigkeit" vieler Speisepilze gab es auch durchaus schon schwere Lebensmittelvergiftungen durch "vergammelte" Speisepilze - schauen Sie sich doch mal die "frischen Pfifferlinge" im Supermarkt an -
Einen interessanten Link zum Thema finden Sie hier : http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/ernaehrung/pfifferlinge125.html Pfifferlingkontrolle durch einen Pilzsachverständigen der DGfM
Fazit: Raus in den Wald und zusammen mit fachkundigen Pilzkennern die Schwammerln selber sammeln.
Krause Glucke und mehr - die kleine Pilzkochschule
Heute liebe Zuschauer sehen Sie was man aus einer Krausen Glucke, ein paar Pfifferlingen und einem Parasol so "zaubern" kann.
Zuerst braucht man die Zutaten, allem voran die Pilze. Diese sind selbstverständlich frisch dem Wald zu entnehmen. Neber Bandnudeln etwas Butter, Sahne und Pfeffer/Salz gibt es als Hauptzutat heute die
 |
Fette Henne alias Krause Glucke |
Der Pilz ist gut zu säubern, da es sich dabei um eine labyrinthartige Struktur handelt. Also gut auseinanderpflücken in kleine Stückchen, Käfer, Kiefernnadeln und anderen Krimskrams entfernen und gut waschen, sonst kauen sie auf Sand herum. Ja, die Glucken die kann man schon mal waschen, muss man oft sogar um sie richtig zu säubern. Pilze mit Schwamm wie z.B. Maronenröhrlinge sollten dringlich nicht gewaschen werden, die saugen das Wasser auf und werden matschig.
 | |  | |  | |  |
So schaut sie nun aus unsere Pilzschüssel, unten das gut gesäuberte und auseinandergepflückte"Glückchen" , darauf eine gute Portion frischer Pfifferlinge und ein Parasol - der sich in unseren Korb verirrt hat. | | Die Pilze brutzeln im eigenen Saft, etwas Butter in der Pfanne und in Ruhe ziehen lassen bis das Wasser verdampft ist. Anschließend noch kurz anbraten und weiter gehts. | | Dann die Bandnudeln dazugeben und etwas "Creme Fine für Pilze" oder irgend ein anderes Sahnesößchen. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer drüber ggf. etwas Salz und anrichten.
| | Zu der leichten Sahnesoße passt gut etwas Balsamicoessig...und nun wünsche ich Guten Appetit ! |
Tintenfischpilze - ganze Schwärme gingen uns heute ins Netz 27.08.2011
Oha, wenig einheimsche Pilze boten sich uns bei der heutigen Exkursion, dafür ganze Massen an Tintenfischpilzen. Dabei hatte es eigentlich gut abgeregnet in den letzen Tagen. Erst später fanden sich einige Krause Glucken,
samtige Pfifferlinge und Semmelstoppelpilze. Was genau ein "samtiger" Pfifferling bzw. ein Semmelstoppelpilz ist, sehen Sie in der Rubrik Verwechslungen bei einer Gegenüberstellung der besonderen Art.
 | |  |
Tintenfischpilz mit Hexeneiern
Da sind sie, die Einwanderer in unseren Wäldern. So fanden sich bei einer Exkursion weit über hundert Fruchtkörper des Tintenfischpilzes an einem Waldweg, direkt im Traufbereich der Bäume. Scheint sich ja sehr wohl zu fühlen bei uns im Wald der Australier. Hübsch anzuschaun aber sehr "geruchsintensiv" reizt er unsere Nase. Rechts am Stinkerpilz knabbert eine Schnecke, links unterhalb des Pilzes ist ein Mistkäfer zu entdecken. Nicht nur Fliegen tragen zur Verbreitung der stinkenden Sporenmasse bei.
| | Hexenei des Tintenfischpilzes im Durchschnitt
..und so sieht nun das Hexenei des Tintenfischpilzes aus, wenn man es sauber in der Mitte durchtrennt. Wo man das Innere des Hexeneies der heimischen Stinkmorchel teilweise noch gut essen kann ( schmeckt wie Radie ) sieht man hier im Inneren nur die Sporenmasse und die schon eingefärbten späteren Fangarme des Pilzes. Hexeneier wie man sie gut links auf dem Bild noch in geschlossenem Zustand sehen kann, hält der Unkundige auch mal schnell für einen Bovist oder Stäubling. Auch die teils tödliche giftigen Knollenblätterpilz schlüpfen aus solchen "Überraschungseiern". Darum ist ein Öffnen der Fruchtkörper zur Kontrolle unerlässlich, wenn man z.B. Stäublinge oder Boviste zu Speisezwecken sammelt. |
Die Glucken sind los 23.08.2011

Krause Glucke ( Sparassis crispa )
Da sind sie nun, die fetten Hennen oder krausen Glucken - es gibt viele Bezeichnungen für diesen "badeschwammähnlichen" Pilz. So suchten wir auf einer privaten Exkursion ganz gezielt diese Pilze und mit über 10 Fruchtkörpern wurden wir nicht enttäuscht. Der Wurzelparasit erscheint typisch um den Herbst herum am Fuße alter Kiefern, seinem Wirt. Solange der Baum noch lebt, es kann auch nur noch ein Stumpf einer gefällten Kiefer oder die Wurzel eines umgefallenen Baumes sein, findet sich dieser schmackhafte Pilz jedes Jahr wieder ein, wenn die Witterung entsprechend gut ist. Diese schwammähnlichen Gebilde können mehrere Kilo schwer werden. Da der Pilz aus einer Art Knorpelgeflecht besteht, muß er äußerst gut geputzt werden. Im Inneren der Glucken-Irrgänge findet sich so allerlei an Sand, Kiefernnadeln, Schnecken und was da sonst noch so im Wald herumkrabbelt. Der Pilz riecht angenehm nussig, wie eine Art Walnußöl und schmeckt ausgezeichnet solange er nicht zu alt ist. Zu kleine Exemplare die gerade erst aus dem Erdreich herausschauen sollten Sie meiden, diese sind einfach zu schmutzig und werden spätestens zuhause aussortiert. Da bleibt der Pilz lieber gleich im Wald. Kommen Sie einfach in einer Woche nochmal vorbei und kontrollieren Sie Ihre "Glückchen". Mit etwas Glück reicht dann ein Fund für den ganzen Korb und die ganze Familie.
Presse aktuell 21.08.2011
 |
Vielen Dank an die Offenbach Post für die "Vorschußlorbeeren" so werde ich u.a. meine zweite Prüfung - die bei der DGfM (Pilzsachverständiger) - erst dieses Jahr im September im Schwarzwald angehen. Auf der rechten Seite sehen Sie übrigens ein paar giftige Champignons, die hier ein mir bekannter Pilzfreund präsentiert. Jedes Jahr gibt es viele Vergiftungsfälle mit diesen "Karbol-Egerlingen". Solang es sich "nur" um diese Magen-Darm-giftigen Egerlinge handelt, deren Genuß u.a. zu mehrtägigen heftigen Brechdurchfällen führt, ist von keiner Lebensgefährdung auszugehen. Schlimmer sind da schon Verwechslungen mit tödlich giftigen Knollenblätterpilzen. Wie Sie eßbare von giftigen Champignons und anderen Pilzen sicher abgrenzen, erlernen Sie auf unseren geführten Pilz-Lehrwanderungen. |
Neues aus dem Wald 20.08.2011
Trotz der bis vor kurzem recht heftigen Regenfälle präsentiert sich uns im Wald an vielen Stellen wieder Trockenheit. Dies liegt mit daran, daß im Wald selber der Regen oftmals vom Blattwerk der Bäume abgefangen wird. An Wegrändern, da wo der Regen an der Grenze des Waldes den Boden gut erreicht, finden sich daher gerade jetzt viele Pilze.
 | |  |
Dickschaliger Kartoffelbovist Parasitischer Röhrling Bei einer Wanderung der Fundgroup entdeckten wir etwas besonderes, den parasitischen Röhrling. Dieser wächst eben parasitisch auf seinem Wirt, dem Kartoffelbovist. Kartoffelboviste und Stäublinge, die kennt wohl jeder. Das sind diese ( im älteren Stadium ) bräunlichen rundlichen Dinger am Wegesrand, die eine Qualmwolke abgeben wenn jemand drauftritt, ein beliebter Spaß bei den Kindern. Sie helfen dabei diesen Pilzen, die im Inneren ihres Fruchtkörpers die Sporen produzieren, bei der Verbreitung eben dieser. Diese Pilze werden daher auch als Bauchpilze bezeichnet. Wo Kartoffelboviste giftig sind und auch einen recht widerlichen metallischen Geruch aufweisen, gelten die kleinen Röhrlinge die aus diesem Pilz herauswachsen durchaus als eßbar. | | Rotbrauner "fuchsiger" Scheidenstreifling
Hübsch anzusehen erstrahlt dieser Pilz in einem orangroten Farbton. Deutlich zu sehen ist auf diesem Bild die häutige Scheide ( das sind Reste der Hülle aus der der Pilz geschlüpft ist ) am Fuße des Stiels. Oftmals sind diese besonderen Merkmale im Humus verborgen und nicht oder nicht so deutlich sichtbar wie hier zu sehen. Damit gehört dieser Pilz in die Gattung der Wulstlinge, diese wiederum zur Familie der Knollenblätterpilzartigen.
Sie haben richtig gehört, Knollenblätterpilze. Da sich hier einige der giftigsten Pilze in unseren heimischen Wäldern befinden, sei dem Anfänger das Sammeln von Pilzen die eine solche Hülle oder Knollen am Fuß aufweisen dringendst abgeraten. Das merkt man natürlich nur dann, wenn man Pilze als Ganzes dem Boden entnimmt z.B. durch vorsichtiges Herausdrehen des Fruchtkörpers.
Nur Pilze die ich 100% ansprechen kann, können mit dem Pilzmesser abgeschnitten werden. Dabei sollten Sie bedenken, die Schnittstelle mit Laub / Humus zu bedecken damit das Pilzgeflecht im Boden nicht eintrocknet. Der oben gezeigte Scheidenstreifling ist eßbar aber keine besondere Delikatesse. Die Pilze haben keine Manschette am Stiel wie die meist deutlich größeren Verwandten (Fliegenpilz und Co.). Der Hutrand zeigt sich deutlich gerieft, so ergibt sich auch der Name Scheiden - Streifling. |
Toller Fund im August 2011 - der Lungenseitling
Vor einigen Tagen entdeckte ich eine vom Lungenseitling befallene Eberesche, anbei ein paar Bilder.
 | |  |
Eberesche - übersäät vom Lungenseitling im August 2011 - | | Der Lungenseitling ähnelt dem Austernseitling stark und riecht leicht nach Anis. Seine Farbe ist eher weisslich bis cremefarben wie auf dem Bild ersichtlich, der Austernseitling ( der normalerweise in den kalten Monaten des Jahres wächst ) hat dunklere Farben wie grau, bläulich oder auch leicht violett.
Ein ähnlicher Pilz ( der ohrförmige Seitling ) hat lt. neuester Literatur in Asien zu Todesfällen geführt. Vom Sammeln dieser hübschen weissen Pilze ist daher abzuraten. |
Selbstversuch mit dem netzstieligen Hexenröhrling im August 2011
Laut älterer Literatur soll der netzstielige Hexenröhrling im Zusammenhang mit Alkoholgenuß zu einer Vergiftung führen (Schweißausbrüche, roter Kopf, Atemnot - ähnlich wie bei bestimmten Tintlingen die Coprin enthalten).
In diesem Zusammenhang sprich man vom Coprinus-Sysndrom. Im diesem Röhrling wurde laut neuesten Erkenntnissen kein Coprin festgestellt. Ich muß sagen, nachdem ich einen gut durchgegarten "Netzie Hexie" genossen habe und dazu passend eine halbe Flasche Rotwein - passiert ist mir rein garnichts. Der Geschmack ist ausgezeichnet, wie auch bei seinem "Vetter" dem flockenstieligen Hexenröhrling.
In manchen Pilzbüchern wird erwähnt, daß er bei empfindlichen Personen Unverträglichkeit hervorruft,dies konnte ich im Selbsttest nicht bestätigen.
An dieser Stelle sei erwähnt, daß es durchaus Pilze gibt, die mit Alkohol genossen zu oben angesprochener Reaktion und Vergiftungen führen kann. Auch gibt es individuelle Unverträglichkeiten bestimmter Personen mit bestimmten Pilzen. Bei manchen Pilzarten erwähnt die Literatur daher oft, daß ein Pilz bei empfindlichen Personen vorher abgekocht werden sollte ( wie z.B. beim Hallimasch ).
Juli / August 2011 - die ersten Spätherbstpilze sind schon da
Durch die anhaltenden Regenfälle präsentiert sich uns im Wald zur Zeit ein reichhaltiges Angebot an Pilzen. Auch schon Ende Juli - Anfang August haben wir einige der typischen Spätherbstpilze ausgemacht.
So haben sich bereits die ersten vorwitzigen Krause Glucken gezeigt, genauso wie Zitterzahn oder auch der rostige Helmling. Nach dem trockenen Frühjahr und auch wegen der Teils kalten Nächte scheinen die Pilze diese Jahr etwas "durcheinander" zu sein. Auf unseren aktuellen Lehrwanderungen finden sich diese Tage jede Menge Speisepilze aber auch giftige Pilze wie der - allen voran - Grüne Knollenblätterpilz.
 | |  |
Amanita phalloides - der grüne Knollenblätterpilz Zwei junge grüne Knollenblätterpilze sind vor kurzem ihrer Hülle entschlüpft und schauen nun vorwitzig aus dem Waldboden hervor. Es ist nicht zu bestreiten, daß die grünen "Knollis" sehr hübsche Pilze sind. Dieser Pilz wächst wie so viele andere in Symbiose mit Bäumen, auch mal mit welchem am Campingsplatz oder am Kinderspielplatz. Aufklärung ist daher immer wichtig - immer wieder hört man von Kindern die mit Amanitin-Vergiftung ins Krankenhaus gekommen sind, er lädt ja auch geradezu ein ihn abzubeissen..angeblich schmeckt er ausgezeichnet ( vom Verzehr dieses Pilzes auch nur von kleinen Mengen ist dringend zu warnen ) ! Wird eine Vergiftung mit dem "Knollenblätterpilzgift" rechtzeitig erkannt, verläuft eine Vergiftung heute zum Glück in den meisten Fällen nicht mehr tödlich. Ein Extrakt aus der Mariendistel kann die Leber vor dem Amanitin des Knollis schützen und die Zerstörung des lebenswichtigen Organs abwenden. | | Tintenfischpilz Dieser interessant erscheinende Pilz trat seinen Eroberungsfeldzug vermutlich von Australien an. Heute hat er den europäischen Raum komplett überrant, und begegnet uns im Wald immer häufiger. Er kann als ein Vetter der einheimischen Stinkmorchel angesehen werden.. Auch dieer Tentakelpilz schlüpft aus einem "Hexenei" und streckt sich dann in die Höhe. Dabei verströmt er einen "aasartigen" Geruch. An seinem Fruchtkörper hat er ( Sie sehen die dunkle schmierigen Stellen an den Armen ) ein übel riechendes Sekret mit Pilzsporen, das die Fliegen anlockt und die so zu seiner Verbreitung beisteuern. |
April-Mai 2011 - Es ist Frühling geworden..was gibts neues in Wald und Flur?

| |  |
Maipilze - s. a. Verwechslungen und Termine - Aktuelles | | Speisemorchel |
......Morchelzeit.......der Kuckuck ruft
Oktober 2010 - Im Herbst haben die Pilze Hochkonjunktur
Obwohl der geschulte Sammler das ganze Jahr über seine Pilze aus dem Wald holen kann, zieht es die meisten Menschen auf der Suche nach Schwammerln gerade im Herbst in die Wälder.
Was gibt es schöneres als durch so einen Wald zu streifen auf der Pirsch nach Schwammerln und das am besten noch mit anderen naturbegeisterten Pilzfreunden.

Oder wie wäre es mit einem Buchenmischwald, auch hier finden sich viele verschiedene Pilzarten, die sich teilweise auf bestimmte Bäume spezialisiert haben.

_____________________________________________________________________________________________________
Diese Internetpräsenz wird ständig bearbeitet und erweitert
Stand August 2011
Disclaimer
1. Haftungsbeschränkung
Die Inhalte dieser Website werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Nutzung der Inhalte der Website erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung des Anbieters wieder. Mit der reinen Nutzung der Website des Anbieters kommt keinerlei Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande.
2. Externe Links
Diese Website enthält Verknüpfungen zu Websites Dritter ("externe Links"). Diese Websites unterliegen der Haftung der jeweiligen Betreiber. Der Anbieter hat bei der erstmaligen Verknüpfung der externen Links die fremden Inhalte daraufhin überprüft, ob etwaige Rechtsverstöße bestehen. Zu dem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Der Anbieter hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der verknüpften Seiten. Das Setzen von externen Links bedeutet nicht, dass sich der Anbieter die hinter dem Verweis oder Link liegenden Inhalte zu Eigen macht. Eine ständige Kontrolle der externen Links ist für den Anbieter ohne konkrete Hinweise auf Rechtsverstöße nicht zumutbar. Bei Kenntnis von Rechtsverstößen werden jedoch derartige externe Links unverzüglich gelöscht.
3. Urheber- und Leistungsschutzrechte
Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht. Jede vom deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters oder jeweiligen Rechteinhabers. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Inhalte und Rechte Dritter sind dabei als solche gekennzeichnet. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar. Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt.
Die Darstellung dieser Website in fremden Frames ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig.
4. Datenschutz
Durch den Besuch der Website des Anbieters können Informationen über den Zugriff (Datum, Uhrzeit, betrachtete Seite) gespeichert werden. Diese Daten gehören nicht zu den personenbezogenen Daten, sondern sind anonymisiert. Sie werden ausschließlich zu statistischen Zwecken ausgewertet. Eine Weitergabe an Dritte, zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken, findet nicht statt.
Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann.
Die Verwendung der Kontaktdaten des Impressums zur gewerblichen Werbung ist ausdrücklich nicht erwünscht, es sei denn der Anbieter hatte zuvor seine schriftliche Einwilligung erteilt oder es besteht bereits eine Geschäftsbeziehung. Der Anbieter und alle auf dieser Website genannten Personen widersprechen hiermit jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe ihrer Daten.
5. Besondere Nutzungsbedingungen
Soweit besondere Bedingungen für einzelne Nutzungen dieser Website von den vorgenannten Nummern 1. bis 4. abweichen, wird an entsprechender Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen. In diesem Falle gelten im jeweiligen Einzelfall die besonderen Nutzungsbedingungen.
Quelle: Disclaimer von
Juraforum.de